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Pressemitteilung

Bürgschaftsbank und MBG Baden-Württemberg: Bürgschaften und Beteiligungskapital stark nachgefragt

27.07.2021 Stuttgart

Die corona-bedingten Schließungen und Beschränkungen haben auch im ersten Halbjahr 2021 bei vielen Unternehmen tiefe Spuren hinterlassen. Viele KMU in Baden-Württemberg fanden schnelle und unbürokratische Hilfe bei der Bürgschaftsbank und MBG Mittelständische Beteiligungsgesellschaft. Nun geht die corona-bedingte Nachfrage zurück, da sich die Unternehmen stabilisiert haben.

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Stuttgart, 27.07.2021. Das MBG-Geschäft hat sich unterstützt durch die erweiterten Rahmenbedingungen der Förderung durch Bund und Land dynamisch entwickelt. Wie groß die Nachfrage nach stillen Beteiligungen war, zeigt der Antragseingang mit 78 Anträgen über ein Beteiligungsvolumen von über 40,1 Mio. Euro (Vj. 42, 11,9 Mio. Euro). Genehmigt wurden 56 Beteiligungen über ein Volumen in Höhe von 28,0 Mio. Euro (Vj. 39, 9,6 Mio. Euro).

Auch bei der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg konnte bei der Geschäftsentwicklung das hohe Niveau des Vorjahres gehalten werden. In 1.055 Genehmigungen ist ein Kredit- und Beteiligungsvolumen von 300,4 Mio. Euro geflossen. Deutlich zeigt sich weiter eine krisenbedingte Nachfrage nach höherer Risikoabsicherung. So hat das genehmigte Bürgschafts- und Garantievolumen 198,0 Mio. Euro betragen. Das durchschnittliche Kredit- und Beteiligungsvolumen lag bei 284,7 TEUR (Vorjahr 237,5 TEUR) und ist deutlich gestiegen. Bei Bürgschaften und Garantien wurden durchschnittlich 187,6 TEUR vergeben.

Schwerpunkt der Finanzierung war in den ersten sechs Monaten 2021 die Unterstützung etablierter Unternehmen mit 323 Zusagen mit einem Bürgschafts- und Garantievolumen in Höhe von 89,0 Mio. Euro. Erfreulich positiv hat sich dabei parallel das Geschäft bei Neugründungen und Nachfolgen gezeigt. Trotz der anhaltenden Corona-Einschränkungen konnten Unternehmensnachfolger und vor allem Existenzgründer ihre Pläne weiterverfolgen – Anzahl und Bürgschaftsvolumen stieg gegenüber dem Vorjahr merklich an. Für Neugründungen und Nachfolgen zusammen wurde mit 733 Zusagen ein Bürgschafts- und Garantievolumen von 109,1 Mio. Euro genehmigt. Der Anteil am Gesamtgeschäft, gemessen an der Stückzahl ist damit wieder auf 69,4 % gestiegen (Vorjahr: 51,1 %).

Die corona-bedingte Nachfrage hat sich aktuell deutlich abgeschwächt, was ein Zeichen dafür ist, dass sich die Unternehmen trotz der Phase der Einschränkungen auch aufgrund der Hilfen stabilisiert haben. Positiv ist auch, dass zurückgestellte Investitionen jetzt sukzessive nachgeholt werden. Allerdings führt die aktuelle Materialpreisentwicklung bereits in verschiedenen Fällen zu Kostensteigerungen und Nachfinanzierungen. Die Insolvenzentwicklung ist momentan noch entspannt. Eine Bewährungsprobe für die Unternehmen wird nach Auslaufen der Hilfsprogramme erwartet. Dies könnte ein Problem für die Betriebe darstellen, die ihr Geschäftsmodell nicht anpassen.

„Der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft. Bürgschaftsbank und MBG leisten einen wichtigen Beitrag, die zahlreichen kleinen und mittleren Unternehmen in unserem Land zu stärken und Lücken beim Kapitalmarktzugang zu schließen“, betont Bürgschaftsbank-Vorstand und MBG-Geschäftsführer Dirk Buddensiek. „Unsere aktuelle Geschäftsentwicklung zeigt einmal mehr, dass der Bedarf am Markt vorhanden ist.“

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